Der Ausgangspunkt der internationalen Revolution

Antorcha nº 8, mayo de 2000
M.P.M. (Arenas)

Einige Personen vermissen in unserer Arbeit die Klage gegen die imperialistischen Kriege und klare Zeichen für die Mobilisierung der Massen Worauf lässt sich zurückführen das wir nichts vorschlagen was zu „Frieden" und „Abrüstung" führt, sondern zur „Umwandlung des imperialstischen Krieges in einen revolutionären Bürgerkrieg" aufrufen? Ist es nicht richtiger andere Alternativen in Betracht zu ziehen wie z.B. die Ausrufung des „Generalstreikes" als Mittel zur „Beendigung des Krieges"? Das kann wie ein besser zu verstehendes Mittel aussehen ale der Aufruf zur Umwandlung des imperialistischen Krieges in einen revolutionären Bürgerkrieg, aber damit würden wir zur Klärung der revolutionären Bewegung beitragen, sondern würden sie nur auf falsche Wege führen.

Vor allem muss man bedenken das durch die Unsicherheit und Unorganisiertheit in der sich die internationalen Kommunisten und die Arbeiterbewegung befinden, man im Moment nicht, wie bei früherer Gelegenheit, die Möglichkeit einer Revolution „vor" einem imperialistischen Krieg oder als Mittel zur „Verhinderung" in Betracht ziehen kann. Die sozialistische Revolution hat nicht den imperialistischen Krieg, der heute bereits Realität ist, verhindern können, aber dieser Krieg kann, wie in anderen Fällen bereits vorgekommen, die Bedingungen für den Sieg der proletarischen Revolution schaffen. Unter den Bedingungen die man im Verlauf oder zum Ende des imperialistischen Krieges schaffen kann heben sich besonders folgende hervor: die Schwächung der Staaten, die Radikalisierung der Massenbewegung sowie die Bildung einer revolutionären Vorhut die die Kapazität besitzt die Massen für den Kampf und die Zerschlagung des Bürgertums zu organisieren.

Während dessen müssen wir vorbereitet sein und Losungen verbreiten welche es erlauben die Moral und das politische Bewusstsein der Arbeiter zu heben, Losungen wie „ zur Zerschlagung des Bürgertums beitragen" und „Verwandlung des imperialistischen Krieges in einen revolutionären Bürgerkrieg". Es kann scheinen das diese Dinge in Moment „nichtssagend" sind (oder viel weniger ausdrücken als der Ruf zum Generalstreik). Natürlich, aus unserer Sicht, sagen sie alles was im Moment zu sagen ist um die pazifistischen, chauvinistischen und versöhnlichen Alternativen zu widerlegen, welche einige revisionistische und reformistische Gruppen und Parteien vorlegen.

Es handelt sich nicht darum zu fordern das die Imperialisten „Abrüsten" und auch nicht darum sofort ein Massenaktion zum „Aufhalten des Krieges" durchzuführen (was heute schlichtweg unmöglich ist), sonder das meiste was wir tun können ist die Massen vorzubereiten und ihnen zu helfen bereit zu sein zur Zerstörung des kapitalistischen Systems, aus welchem der krieg und sein Übel entstehen, in dem Moment in dem alle günstigen Bedingungen erreicht sind. Diese Bedingungen tauchen unausweichlich auf in dem Maße wie wie sich der Konflikt ausbreitet und vertieft, sich die Opfer welche die Finanzoligarchie von den Massen fordert erhöhen und diese sich gezwungen sehen eine Position gegen das System einzunehmen. Um auf diesen Moment vorbereitet zu sein und ihn zu beschleunigen müssen wir die Losungen welche zur miltärischen Zerschlagung des Bürgertums und der Umwandlung des imperialistischen Krieges in einen revolutionären Bürgerkrieg aufrufen verbreiten, weil es keine anderen Losungen geben kann welche besser, aus revolutionärer und internationaler Sicht, die Interessen des Proletariats ausdrücken.

Über diese Besonderheit müssen wir uns nur an das Resumee Lenins aus dem Jahre 1922 über die Lehren aus dem 1. Weltkrieg erinnern:

„Auf Grund des Kampfes gegen die Gefahr des Krieges denke ich das die größte Schwierigkeit die Überwindung des Vorurteils ist, das das ein klarer, einfacher und leichter Vorgang ist. 'Antworten wir auf den Krieg mit Streik oder Revolution? : hier gibt es einige das der radikale Apparat dieser Antwort die Arbeiter, Kooperativisten und Bauern beruhigt. Vielleicht ist es richtiger die Behauptung auf kategorische Weise anzugehen: erklären das vor allem jetzt, nach dem letzten Krieg, nur die dümmsten Leute oder die größten Lügner verneinen können das solch eine Antwort einen Wert hat; erklären das es nicht möglich ist mit Hilfe des Streikes eine „Antwort auf den Krieg" zu geben, wie es auch möglich ist mit einer Revolution zu „antworten", im einfachsten Sinne dieser Ausdrucksweise. Lenin empfiehlt in der Fortsetzung: „Man muss den Leuten die Situation erklären, bis zu welchem Punkt die Entstehung des eine großen Krieges von einem Geheimnis umgeben ist und bis zu welchem Punkt die normale Organisation der Arbeiter, auch wenn sie sich revolutionär nennt, unfähig ist gegenüber der unmittelbaren Gefahr eines Krieges".
„Man muss den Leuten, auf konkrete Art und Weise, erklären wie die Dinge während dieses letzten Krieges abliefen und warum es nicht auf andere Weise sein konnte. Man muss erklären das sich unausweichlich die Frage des „Vaterlandes" stellt und die unausweichlich ihre Schwierigkeiten mit dem Bürgertum „beseitigen" (1). Diese Situation und das „große Geheimnis" welches die „Geburt" des Krieges darstellt und die Lenin beschreibt, hat sich vor dem 2.Weltkrieg nicht grundlegend verändert, auch wenn bis dahin, wie bekannt ist, sich die erste proletarisch Revolution gefestigt hatte und die kommunistischen Ideen die Arbeiterklasse in fast allen entwickelten kapitalistischen Ländern, wie auch in fast allen Kolonien und abhängigen Länder, erobert haben.

Unter den Faktoren die dieses Ergebnis beeinflussen hebt Lenin die „These des Verteidigungskrieges" in die das Bürgertum jeden Raubzug verwandeln will hervor, was dazu führt, das die Mehrheit der Arbeiter eine Entscheidung „zu Gunsten des Bürgertums" fällen. In Wirklichkeit, was Lenin auf Grund seiner Erfahrungen tut,ist zu bestätigen was Engels vorausgesehen hat und am 22.Dezember 1882 an August Bebel schrieb: „Ich betrachte einen europäischen Krieg wie eine Katastophe, dieses Mal wird es furchtbar sein; der Chauvinismus hält sich viele Jahre weil die Völker um ihre Existenz kämpfen. In Russland wird jede Arbeit der Revolutionäre, welche am Anfang eines großes Sieges stehen, vernichtet; in Deutschland wird unsere Partei unmittelbar untergehen und von der Welle des Chauvinismus zerstört werden. Das selbe passiert in Frankreich". Natürlich, diese Voraussage, ein wenig katastrophal und pessimistisch, ist richtig am Beginn des Krieges und wurde später auf Grund seiner Erfahrungen von Engels selbst berichtigt, wie Lenin in seinem Artikel „Prophetische Worte" aufzeigt.

„Hier steht wie Engels vor mehr als 30 Jahren den zukünftigen Weltkrieg einschätzt: 'Für das deutsche Preußen ist es in der Gegenwart nicht möglich einen anderen Krieg als einen Weltkrieg zu beginnen. Und das wird ein Krieg sein, der in Größe und Härte keinen Vorgänger kennt. Zwischen acht und zwölf Millionen Soldaten vernichten sich gegenseitig, zerstören ganz Europa bis zu dem Punkt wie es die Schwärme der Heuschrecken nicht zustande bringen. Die Zerstörungen des 30jährigen Krieges, komprimiert auf drei oder vier Jahre, ausgedehnt auf den ganzen Kontinent, der Hunger, die Seuchen, die allgemeine Brutalisierung der Truppen wie auch der Volksmassen durch die extreme Armut, die Unordnung im dem künstlichen Mechanismus des Handels, in der Industrie und im Kreditwesen; das alles führt zum Bankrott; dem Zusammenbruch der Staaten. Ein so großer Zusammenbruch, das die Kronen zu Dutzenden auf die Straße geworfen werden und niemand sie aufheben will; es ist absolut unmöglich vorauszusehen wie das alles enden wird und wer der Sieger in diesem Rennen ist; aber ein Ergebnis ist absolut sicher: die generelle Erschöpfung und die Erschaffung der Bedingungen für den entgültigen Sieg der Arbeiterklasse. So sieht es aus wenn das System des gegenseitigen Wettrüstens, bis zu Extremen geführt, am Ende seine unausbleiblichen Früchte trägt. Bis hierher, verehrte Könige und Statistiker, hat eure Weisheit das alte Europa geführt. Und es bleibt ihnen keine andere Möglichkeit als den Letzten großen Tanz des Krieges zu beginnen, was uns nicht sehr bekümmert.(...)Möglicherweise verweist uns das auf eine zweite Ebene, möglicherweise nimmt es uns einige der bereits erworbenen Positionen wieder ab. Aber wenn ihr erst einmal die Kräfte losgelassen habt die ihr später nicht mehr kontrollieren könnt, wie auch immer der Verlauf der Ereignisse ist, am Ende verwandelt ihr euch in Ruinen und der Sieg des Proletariats, wenn nicht bereits erreicht, ist unausbleiblich" (2).

Im folgendem Kommentar der dem Zitat von Engels folgt erklärt Lenin:

"Einige der von Engels vorausgesagten Dinge können sich in anderer Weise entwickeln, das man nicht erwarten kann das die Welt und der Kapitalismus sich in den vergangenen 30 Jahren der schnellen und schwindelerregenden Entwicklung des Imperialismus nicht verändert haben. Aber das Erstaunliche ist das viele von Engels vorausgesagte Dinge "buchstäblich" genau so entwickelt haben. Das kommt daher, das Engels eine genaue Analyse der Klassen durchgeführt hat und ihre gegenseitigen Beziehungen immer noch die selben sind" (3).
"Die Klasse und ihre Beziehungen sind immer noch die selben". Diese Bestätigung Lenins aus dem Jahre 1918, das heißt nachdem sich diese "wissenschaftlichen Prophezeiungen" von Engels erfüllt haben, kann widersprüchlich oder fehl am Platze erscheinen, wenn man den folgenden Kommentar Lenins in Betracht zieht:
"Engels beschreibt nur die von der äußeren Politik angesammelten Ereignisse, mit welchen noch keine wichtige Revolution in der Geschichte stattgefunden hat, ohne welche kein ernsthafter Kommunist sich den Übergang des Kapitalismus zum Sozialismus vorstellen kann. Auch wenn der "äußere" Krieg einige Zeit fortschreiten kann ohne eine unheilbare Unordnung im künstlichen Mechanismus des kapitalistischen Systems zu verursachen, ist klar, das der Bürgerkrieg nicht ohne dieses Ergebnis vorstellbar ist".
Hier haben wir das komplettes Bild vor uns welches die Verbindung zwischen dem "äußeren" imperialistischen Krieg und dem Bürgerkrieg beschreibt, welche zu nichts anderem als einer sozialistischen Revolution führen kann und als Folge unheilbare Unordnung im künstlichen Mechanismus des kapitalistischen Systems hat, weil nur auf diese Art und Weise die sozialen Verhältnisse gelöst werden können die den Krieg mit sich bringen.

Diese sozialen Verhältnisse und die Existenz der Klassen die mit diese verbunden sind haben sich seit dem ersten imperialistischen Weltkrieg nicht grundlegend verändert und man kann sogar sagen das in bestimmten Aspekten ein „Rückschritt" eingetreten ist, woraus man schließen kann, wie Lenin es getan hat, das „die Klassen und ihre gegenseitigen Beziehungen immer noch die selben sind". Das heißt, das der „äußere" Krieg, welcher bereits vor einiger Zeit begonnen hat, noch einige Zeit weitergehen kann ohne „eine unheilbare Unordnung im künstlichen Mechanismus des kapitalistischen Systems" zu provozieren, aber diese Unordnung kommt an dem Tag an dem die Arbeiter und weite Bereiche der Bevölkerung die Verteidigung und die „Vaterlandsliebe" aufgeben und zur Aktion gegen den Staat ihres Bürgertums übergehen, auf die Art und Weise das der Krieg, wie in anderen Fällen vorgekommen ist, der „Ausgangspunkt der internationalen Revolution" ist. Das befreit uns nicht von der Notwendigkeit des geschichtlichen Studiums (aus der Sicht des dialektischen Materialismus) des laufenden imperialistischen Krieges, den „Klischees" aus dem Weg zu gehen, wie es seit Jahren unsere Partei getan hat. Einige dieser „Meilensteine" die diese Strecke markiert haben sind gut zu erkennen, aber es ist immer gut sich zu erinnern um eine klare für eine zukünftige Orientierung z haben. Vor mehr als 10 Jahren veröffentlichten wir in der „Resistencia" n.14 einen Artikel (Der West-West Widerspruch) in welchem wir Vorschau auf die hauptsächlichen Widersprüche unserer Zeit gaben, im selben Moment stellten wir die Aspekte dar die zu der derzeitigen Situation in Europa führten. Die Schlussfolgerung aus dieser Analyse ist das „einstweilig die imperialistischen Widersprüche in den Vordergrund treten". . Einige Monate vorher, mitten im Rausch des "Pazifismus" welcher das Ende des "kalten Krieges" hervorgerufen hat, in einem Bericht an das C.C. im August des selben Jahres, haben wir die Aufmerksamkeit auf einige Probleme gelenkt: "Die Verschärfung der innerimperialistischen Widersprüche ist ein anderer wichtiger Faktor den wir in der aktuellen Situation in Betracht ziehen müssen. Diese Widersprüche haben immer existiert, wenn auch abgemildert durch die Interessen des Bürgertums und der imperialistischen Staaten welche zu einer Konfrontation mit den sozialistischen Staaten und revolutionären Bewegungen geführt hat. Aber in letzter Zeit sind ihre inneren Widersprüche und Streitigkeiten hervorgetreten. Der Niedergang des Sozialismus in den Ländern des Ostens und die Aussicht auf eine Schwächung der UdSSR haben die Gier und den Appetit auf große gewinne geweckt. Der Geruch der Beute hat die Bestien erregt und diese haben den Kampf begonnen in dem sie den Schwerpunkt der Spannungen aus anderen Bereichen der Welt in das Zentrum und den Osten Europas verlegt haben. Dieser Kampf wird schwere Auswirkungen haben"

Eine diese Folgen, ohne Zweifel die wichtigste, in einer Serie der Piraterie die die USA in aller Welt durchgeführt hat ( mit welchen sie mit einem "Sprung" eine neue Situation eingeleitet haben), war der Aggressionskrieg gegen den Irak. "Die USA -haben wir versichert- brauchen und wollen diesen Krieg, wie sie auch die der letzten Jahrzehnte (von Korea, Vietnam bis zum letzten Massaker in Panama) gebraucht haben um sich als vorherrschende Macht in der kapitalistischen Welt behaupten zu können, um die Wächter der imperialistischen Interessen zu sein oder um ihre schwankende Position zu erhalten. Trotzdem, in diesem Prozess passierten einige Dinge die es vorher nicht gegeben hatte:

Zum ersten: Das kapitalistische System befindet sich in einer tiefen ökonomischen Rezession.

Zum zweiten: Die UdSSR ist nicht in der Lage ihre ihre abschreckende Rolle gegenüber den internationalen Plänen des Imperialismus zu spielen.

Zum dritten: Die USA haben immer noch ein großes militärisches Potenzial, aber sie sind auf Grund der ökonomischen und technologischen Entwicklung welche heutzutage andere kapitalistische Länder besitzen, nicht in der Lage allein die Welt zu beherrschen.

Zum vierten: In diesem Rahmen ist die Verschärfung der Widersprüche und damit der innerimperialistischen Kämpfe, das Auftauchen neuer militärischer Kräfte wie auch das "Abrutschen" einiger dieser aufdie Seite der sozialistischen;;Länder unausweichlich".

Nach unserer Meinung ist das militärische Eingreifen der USA im Persischen Golf die Antwort auf diese neue Situation in der Welt und mit dem sie die Planer und Strategen anderer Länder überholen wollen. Aus all dem bereits gesagten können wir schließen das der gegenwärtige Golfkrieg die erste große Schlacht des 3.Weltkrieges ist. Das ist ein imperialistischer Krieg, entstanden wie die vorhergegangen, aus der Entwicklung der generellen Krisis des Kapitalismus. Aber dazu hat auch, und das nicht wenig, die verräterische und aufgebende Politik des modernen Revisionismus der UdSSR der letzten Jahre, im speziellen die deren Führer, geführt. Der Untergang der revisionistische Regime, die Annexion der DDR durch Westdeutschland, die Politik der Zugeständnisse und Friedlichkeit der der sowjetischen Führer, alles das hat dazu geführt das der Imperialismus einen Ausweg aus seiner schweren Krise mit Hilfe des Krieges sucht".

Wie man lesen konnte zählten wir zu den Faktoren die diese neue Situation bestimmen auch die "Annäherung" einiger diese neuen militärischen Kräfte "an die Seite der sozialistischen Länder". Das ist ohne Zweifel der schwächste Punkt unserer Argumentation. Dies erklärt sich aus dem Vertrauen das wir bis dahin in die Möglichkeit setzten, das auf Grund der schweren Krisis in der sich die UdSSR (oder was von dem sowjetischen Staat noch übrig war) befand, eine starke „Erschütterung" in ihrem Schoß ihre alte Position in der Welt wieder herstellen und ihre alte Politik wieder aufleben lassen könnte. An diesem könnten auch einige andere Länder, wie z.B. Indien, Irak etc., interessiert sein und eine gemeinsame antiimperialistische Front bilden. So führten wir im selben Dokument weiter aus:

„Wir glauben nicht mehr daran das die opportunistische und feige Position der UdSSR welche den „Frieden" um jeden Preis, bis zur Aufgabe der Interessen der Arbeiterklasse und der gesamten Menschheit für die Vorherschaft der USA, erhalten will noch lange aufrecht erhalten werden kann, weil das doch ein Attentat gegen die Sowjetunion selbst darstellt. Die Erfahrung zeigt das die imperialistischen Haie sich nicht mit einem Bissen zufrieden geben, sondern im Gegenteil, wenn sie erst einige Länder des Ostens geschluckt haben mit den Republiken der UdSSR weiter machen. In Wirklichkeit, das Ausschlachen und die Zerstörung dieser, wie auch der Volksrepublik China, Cuba und der anderen sozialistischen Ländern, wird immer das Ziel des Imperialismus sein. Aber wir haben keinen Zweifel daran das die Arbeiter und Revolutionäre aller dieser Länder mit dem Revisionismus und dem Bürgertum abrechnen und ihren Kampf wieder aufnehmen".
Wie haben uns auf Grund, warum leugnen, unserer Wünsche und Erwartungen, aber vor allem aus Unwissenheit über die reale Situation in der UdSSR, welche Verdorbener und Verfaulter war als man sich vorstellen konnte, in den unmittelbaren Voraussagen geirrt. Aber, wer wen nicht ein gerissener Opportunist, kann aus internationaler Sicht diese Problemstellung in Abrede stellen, welche sich gegen das innere Bürgertum und seine revisionistischen Agenten richtet und die einzige echte Alternative darstellt die in der Lage ist die Arbeiterbewegung und die kommunistische Internationale aus der Klemme oder Sackgasse in der sie sich befindet zu ziehen. Auch die konkreten Maßnahmen welche wir dem C.C. Im Januar 1991 vorlegten sind richtig: „Die unmittelbaren Auswirkungen auf das leben der Volksmassen (welche die volle Last der militärischen Kosten tragen müssen und als Kanonenfutter dienen), wie auch die Beschleunigung der Vorbereitungen für die generellen Auseinandersetzungen machen sich direkt bemerkbar [...] in einer Situation wie dieser ist kein Platz für pazifistische Illusionen und auch nicht für mehr oder weniger reformistische Politik. Man muss dem kapitalistischen System in jeder möglichen Form Wiederstand leisten: durch die Entwicklung des zivilen Ungehorsam, sich weigern Steuern zu zahlen, die Untergrundorganisation stärken und in allen Bereichen Vorbereitungen für den revolutionären Krieg treffen." Diese Bewertung der „unmittelbaren Auswirkungen" wie auch die Maßnahmen um sie aufzuhalten scheinen uns richtig wenn sie immer als das gesehen werden was sie in Wirklichkeit sind, so gesagt als Beurteilung und Orientierung welche in jedem Moment der konkreten Situation neu erstellt werden muss.

Ausschließend die Möglichkeit der Wiedeaufnahme der Initiative durch ein „Gesunden" der alten Positionen der sozialistischen Bewegung, heute in fast allen Ländern vernichtet, was wir vornehmen ist ein „geordneter Rückzug", welcher mehr oder weniger lange dauern kann. Das hängt von der politischen und ideologischen Linie ab, welche die neuen revolutionären Kräfte, die in aller Welt entstehen, anwenden, ihre Fähigkeit der Kritik an den historischen Erfahrungen, um sich in einer antiimperialistische Front zu vereinigen und ihre Taktik an die Bedingungen des Kampfes gegen das Bürgertum in jedem Land anzupassen. In jedem Fall muss das alles auf der Basis des Internationalismus und des Marxismus-Leninismus analysiert werden. Der Bruch mit den Revisionismus muss sehr radikal sein, was nicht eine Verneinung der Geschichte und Tradition der internationalen kommunistischen Bewegung bedeutet. Auch kann man die Rettung von Teilen der „alten Apparate" in dem einem oder anderen Fall nicht ausschließen. Was z.B. in China in einer Situation des Zusammenpralls mit dem Imperialismus passieren kann. Es gibt keinen Zweifel daran, das die Kommunistische- und Arbeiterbewegung ihren Tiefpunkt erreicht hat und uns bleibt nur übrig „den Hügel unter Kreuzfeuer zu nehmen".

Das ist eine neue Situationen und aus dieser Sichtweise des „Wiedererstarkens" der revolutionären Kräfte, notwendig für die Organisation und Führung der Massen im Kampf gegen den Imperialismus und seine revisionistischen Agenden, haben wir uns dem Problem des Krieges und und der daraus folgenden Theorie und Praxis auf dem IV Kongress der Partei angenommen:

„Im Übrigen ist es Notwendig zu unterstreichen, das auf Grund der Schwäche welche die Arbeiterbewegung und die Kommunistische Internationale betrifft, können wir keinen besseren, stärkeren und effektiver „Verbündeten" oder „Helfer" für unsere Bewegung finden als die dem kapitalistischen System eigenen Widersprüche, wie auch die Rivalität in diesem und dem imperialistischen Krieg den sie vorbereiten." Das scheint ein anderes unvermeidbares Gesetz zu sein, obwohl es auch richtiger ist das die Schlächtereien und Katastrophen nicht unbedingt für den Sieg der Revolution notwendig sind. Die Frage welche sich uns in diesem Moment stellt ist die, das die Revolution nicht verhindern konnte,unter ähnliche Bedingungen in der Vergangenheit vorgekommen, das der imperialistische Raubkrieg ausbricht und ihn auch jetzt nicht verhindert, weil es doch dieser Krieg sein muss der der Revolution zum Sieg verhilft.

Unsere Taktik für die Möglichkeit des Wiederaufleben eines neuen Zyklus des Krieges zwischen den imperialistischen Staaten und vorausgesetzt wir können nichts dagegen tun, muss darin bestehen die Massen zu alarmieren und darauf vorzubereiten den imperialistischen Krieg in einen revolutionären Bürgerkrieg zu verwandeln, wofür wir die generelle Krisis, die Schwächung und Zerstörung der Staaten ausnutzen, wie auch den Hass der Arbeiter gegen die imperialistischen Banditen, Kriminelle und Faschisten".

Diese Position ging mit folgender Zusammenfassung in das Programm des IV Kongresses ein:

„die Partei stellt sich gegen den imperialistischen Krieg und in dem Fall das dieser ausbricht erklären wir ihn für verloren; so gesagt,tun wir alles was was möglich ist für die Niederlage unseres Bürgertums und um die „Umwandlung des imperialstischen Krieges in einen revolutionären Bürgerkrieg" zu erreichen".
Sich gegen den Krieg zu stellen, falls er ausbricht, ihn aus einer Position des Defätismus, der Zerstörung des Staates des eigenen Bürgertums, zu bekämpfen ist die einzige konsequente Position für den Frieden und ist im selben Moment Internationalistisch.

Das ist die einzige Form um die Maschinerie des imperialistischen Krieges aufzuhalten und die kämpferische Einheit der Arbeiterklasse und der Völker der imperialistischen Länder herzustellen und der Schlächterei ein Ende zu bereiten und das monopolistische System, welches diese erzeugt, zu vernichten. Aber, wie wir sehen, die Losung "Umwandlung des imperialstischen Krieges in einen revolutionären Bürgerkrieg" fällt in die Situation einer „generellen Krisis" welche unausweichlich einen Krieg „provoziert" und sie fällt zusammen mit der „Schwächung und Zerstörung der Staaten" und der Situation des „Hasses" der Arbeiter gegen die imperialistischen Banditen. Es handelt sich nicht darum auf Grund der Befürwortung eines „Generalstreiks" (und der Generalstreik -wie Lenin anzeigte- wenn er mit Erfolg ausgeführt werden kann, ist der Beginn eines Bürgerkrieges) einen Bürgerkrieg auszulösen, sondern darum die innerimperialistischen Widersprüche und ihre Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der hunderten Millionen von Arbeitern auszunützen die Flamme der Revolte anzuzünden und damit den Bürgerkrieg auszulösen.

Das ist die einzige sichere Taktik welche auf die beschriebene Situationen anzuwenden ist, weil sie nicht nur die aktuelle und die Situationen die zu schaffen ist wenn der Moment gekommen ist, in Rechnung stellt, sondern auch die fundamentalen Interessen des internationalen Proletariats vertritt.

Quellen:

1. Lenin: Komplette Werke, band 33, Edition Sociales, Paris, 1963
2. F.Engels: London 15, Dezember 1887
3. Lenin: 29.Juli 1918, Komplette Werke, Band XXVII