Das Universale und das Einzigartige

M.P.M (Arenas) Antorcha n.4 Jahrgang 3 Januar 1999

Die Beziehung zwischen den Universalen und dem Einzigartigen in der Revolution und im Aufbau des Sozialismus oder zwischen den generelle Gesetzen und Prinzipien, gültig für alle Länder, und die Form die sie in jedem Land annehmen, ist das Problem welches die meiste Polemik im Schoße der internationalen kommunistischen Bewegung hervorgerufen hat, bis zu diesem Punkt das sich daraus zwei Denkrichtungen und zwei nicht nur unterschiedliche, sondern auch in vielen Punkten gegensätzliche, Praktiken entstanden sind.

I

Es war Mao welcher mit großen Aufwand den Widerspruch zwischen dem Universellen und dem Einzigartigen studierte, wobei er seine Aufmerksamkeit auf den letzteren Aspekt richtete, das heißt auf die „Einzigartigkeit des Widerspruches", was einiges über ihn aussagt.

Diese Konzeption erscheint in einem seiner Diskurse welchen er im Jahre 1956 unter dem Titel „Über zehn große Erzählungen", in welchem er die fundamentale theoretische Basis für den Aufbau des Sozialismus in China aufstellte. In diesem Text erwähnt Mao die Notwendigkeit der Fortsetzung des Studiums dessen was „richtig war in Stalin" und genauer gesagt: "Was wir studieren müssen ist jenes was zum Bereich der universalen Wahrheiten gehört, und dieses Studium muss mit der Realität in China kombiniert werden". „Unsere Theorie -insistiert er etwas weiter später- ist die Integration der universellen Wahrheit des Marxismus-Leninismus mit der konkreten Praxis der chinesischen Revolution". In einem anderen Diskurs, ausgesprochen am 15. November des selben Jahres, spricht Mao wieder über dieses Thema, konfrontiert die UDSSR mit China, nicht um hervorzuheben was diese beiden sozialistischen Länder identifiziert, das heißt was in den „Bereich der universellen Wahrheiten" gehört, sondern was sie in ihrer „nationalen Komposition" unterscheidet.

Für Mao stellen „ ein Land und ein anderes, gleichermaßen, eine Einheit der Widersprüche dar. China wie auch die UDSSR tragen Namen eines sozialistischen Landes, aber, gibt es oder gibt es keine Unterschiede zwischen ihnen? Ja, sie unterscheiden sich in Bezug auf ihre nationale Zusammensetzung" (1). In diesem, wie auch anderen Arbeiten bezieht sich Mao auf die gemeinsamen Wesenszüge der sowjetischen und chinesischen Revolution, das tut er immer um die Unterschiede in den revolutionären Prozessen beider Länder hervorzuheben. Aus diesem Grund kann es uns nicht merkwürdig erscheinen das in dem erwähnten Abschnitt, das Universelle (Gemeinsame) der sowjetischen und chinesischen Revolution sich auf den Namen reduziert, der Rest gehört in den Bereich der nationalen Zusammensetzung. Aus dieser Thesis entsteht, wie wir später noch sehen werden, das Mao die Verbindung zwischen dem Universellen und dem Einzigartigen entgeht. Mehr noch, er begreift das Universale nicht als essentialen Bestandteil des Einzigartigen, auch sieht er nicht die Form in welcher sich das Universelle im Einzigartigen zeigt. Es ist wahr das zwischen Form und Inhalt immer ein Widerspruch existiert. Aber, ist es möglich die Existenz eine Form, welche auch immer,ohne ihren dazugehörigen Inhalt aufrecht zu erhalten? Was ist der Inhalt des Sozialismus? Hier haben wir das fundamentale Problem welches wir uns stellen, weitergehend als die bloße Benutzung des sozialistischen Namens, was nicht aufhört eine Form zu sein. Dieser Inhalt ist universal, das Geinsame der beiden sozialistischen Länder ohne Ausnahme, und hat nicht zu tun mit der nationalen Zusammensetzung, wenn auch dies in jedem Land eine andere Form und einen andern Namen annehmen kann, ohne das das es darum aufhört sozialistisch zu sein. So verläuft es in China und anderen Ländern.

Wo, in welchem historischen Bereich oder sozialen und ökonomischen Formation man die unterschiedlichen nationalen Zusammensetzung einordnen muss ist eine andere Frage welche auch nicht in der erwähnten Thesis Mao's erklärt wird, was unausweichlich dazu führt das man das soziale, ökonomische und politische Regime eines jeden Landes als absolut unterschiedlich betrachtet, einzigartig und exklusiv. Was in Wirklichkeit passiert ist das kein Land aufhören kann zu einer oder anderen historischen Kategorie der Auswirkungen der sozialen Entwicklung zu gehören.

Es ist klar das man mit dieser Theorie nicht die „Integration der universellen marxistisch-leninistischen Wahrheit der konkreten revolutionären Praxis" in China, wie auch in anderen Ländern, erreichen kann, wenn es sich auch sozialistisch nennt, aber man kann leicht eine eigene, einzigartige Theorie aufstellen, welche die Integration der Volksrevolution in die universelle Entwicklung des Kapitalismus erlaubt. Das ist es was am Ende in China passiert ist. Deshalb der große Widerspruch, zwischen der tiefen Notwendigkeit und dem Wunsch der Massen nach einem sozialen Wechsel zum einem und den starken bürgerlichen Einflüssen nach einer kapitalistischen Entwicklung, welcher sich von Anfang an im revolutionären Prozess herausgestellt hat. Deshalb die fortlaufende Konfusion in der Führung, die fortlaufenden Kämpfe in den Linien zu welcher unausweichlich diese eigene Theorie führt.

Die Referenz Mao's auf die Fehler Stalins trägt in ihrem Inneren eine Kritik am Kern des marxistisch-leninistischen Konzeptes, nicht so sehr im speziellen, sondern im universellen, nicht so sehr in der existierenden Trennung, wie in der Einheit. Diese marxistisch-leninistische Konzeption führt zur Suche der Unterstützung des internationalen Proletariats im Kampf gegen das Bürgertum im inneren des Landes und auf internationaler Ebene.

Nun gut, die chinesischen Kommunisten, beeinflusst von Mao, verstanden nicht, akzeptierten nicht und wendeten nicht die Konzeption, diese Richtung, an was zu einer Schwächung der Verbindung mit der internationalen kommunistischen Bewegung und zu einer Aufrechterhaltung der Verbindung mit dem eigenen Bürgertum führte. Auf lange Sicht hat das dazu geführt von der Hilfe des Bürgertums abhängig zu sein, ihm Zugeständnisse zu machen und sich später vor ihnen und dem Imperialismus verbeugen zu müssen.

Weil diese Richtung sich weder mit der marxistisch-leninistischen Theorie und auch nicht mit der Praxis der internationalen kommunistischen Bewegung in Einklang bringen ließ, mussten die Chinesen eine Theorie oder philosophische Thesis, „marxistisch", aufstellen, welche diese Position rechtfertigt. Diese Theorie erscheint in einem Text Mao's, „Über die Widersprüche", welcher dazu gedacht war das „dogmatische Denken" zu bekämpfen.

Mao beginnt sein Studium des Widerspruches mit der Versicherung das „das Gesetz des Widerspruches in den Dingen, das heißt, das Gesetz der Einheit der Widersprüche, das fundamentalste Gesetz des dialektischen Materialismus" ist. Fortsetzend zitiert er Lenin: „Die Dialektik, im strikten Sinn, ist das Studium der Widersprüche in des Essenz der Dinge". Aber was ist die Essenz der Dinge? Das kann man mit der fundamentalen Qualität welche die Dinge mit dem Rest ihrer Spezies teilen und was sie von den anderen unterscheidet, ausdrücken. Von hier muss man das Problem des Studiums des Widerspruches, oder der Identität, betrachten; wie „die Gegenteile identisch sind und sein sollen, unter welchen Bedingungen sie identisch sind und sich das Eine in das Andere umwandelt, weshalb das menschliche Verstehen diese Gegensätze nicht als tod oder verfault sondern als lebendig und beeinflusst betrachten muss." (3). Das ist, im strikten Sinn, die Dialektik, das Studium der Gegensätze um die Essenz zu entdecken. Sich dieses Zitates Lenins bedienend, will Mao seinen Ausgangspunkt bestätigen und gleichzeitig den Sichtpunkt retten das der Widerspruch nicht nur in allen Teilen und Dingen existiert, sondern das Universelle darstellt was viele Dinge gemeinsam haben, was sie einander annähert, sie verbindet und sie in ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies oder einem bestimmtes Phänomen bestimmt.

Logischerweise, um von der Einzigartigkeit des Widerspruches zu reden ist es Notwendig von der Universalität des Widerspruches auszugehen, weil doch auf andere Weise diesen nicht einordnen kann, man nicht weiß woraus er entsteht und nicht weiß wir er existiert.

Es ist wie von Auswirkungen ohne Ursachen oder von Auswirkungen die sich selbst als Ursache haben und nicht auf anderen Dingen beruhen, zu reden. Eine Person, zum Beispiel, besteht aus der Anhäufung von Widersprüchen verschiedener Natur (physischer, sozialer, physiologischer Widersprüche usw.), aber um zusammenzufassen gehen wir davon aus das sie nur einen einzigartigen partikularen Widerspruch darstellen. Kann eine Person isoliert, am Rande der Natur oder der Gesellschaft, existieren? Der Mensch ist vor allem ein soziales Wesen, ein Wesen welches geboren wird, er entsteht zusammen mit anderen Frauen und Männern; er wird aus seiner Universalität geboren. Das ist der fundamentale gemeinsame Charakter aller Personen. Diese Eigenschaft negiert nicht seine Einzigartigkeit oder die Tatsache das jeder von ihnen mit seinen eigenen Händen arbeitet oder mit seinem eigenen Gehirn denkt. Aber was der Mensch denkt und tut hängt von seiner Beziehung zur Umwelt und anderen Wesen seiner eigenen Rasse ab. Auf diese Art und Weise hängt nicht nur sein persönliches Leben und sein physische soziale Beschaffenheit davon ab, sondern er kann auch niemals das Limit der Universalität überschreiten und er wird von ihr geformt.

Das selbe passiert mit allen Dingen und Phänomenen der Welt und der Gesellschaft. Nichts existiert aus sich selbst heraus, unabhängig oder isoliert von allen anderen Dingen. Die materielle Einheit der Welt, die universale Verbindung aller Objekte und Phänomene, ihre Entwicklung und Selbstbewegung, ist ein Prinzip des dialektischen Materialismus welches seit langen von der Wissenschaft bewiesen wurde. Von diesem Prinzip gehen wir Marxisten beim Studium der konkreten Dinge und Phänomene, des Individuellen, aus, weil man doch im Gegenteil sich im Meer der Eigenheiten verliert ohne deren Verbindungen erkennen zu können und man in den Idealismus oder die Metaphysik verfällt.

Das Universale, welches nur durch die Eigenheiten und Einzigartigkeiten besteht, verändert und wandelt sich auf die Art und Weise wie sich bestimmte Wesenszüge in den Eigenheiten durchsetzen. Es ist auf diese Art und Weise das das Einzigartige auf aufhört ein solches zu sein und sich in sein Gegenteil umwandelt, es wird Universal. Das ist der dialektische Widerspruch zwischen dem Universellen und dem Einzigartigen auf dessen Basis sich immer das Neue gegen das Alte durchsetzen wird. Diese Beziehung der Identität ist es, welche zeigt wie „die Gegensätze sind und zu sein haben [...] identisch", das heißt welche das „Eine in das Andere umwandelt", ist die „Essenz selbst" der Dialektik, welche dieser Sache ihren universalen Charakter verleiht und nicht nur den bloßen Widerspruch, weil doch viele verschiedenen Widersprüche von verschieden Typen existieren und nicht alle von ihnen dialektisch sind, nicht alle führen zu einer Entwicklung oder fortwährenden Fortschritt (*).

Diese Problem verwirft Mao in seiner Arbeit und und sagt das die metaphysische Weltanschauung „die Dinge auf Ewig isoliert voneinander" betrachtet. Auf die Universalität des Widerspruches beziehend sagt er aus: "Um meine Ausführung zu vereinfachen beginne ich mit der Universalität der Widersprüche und fahre später mit der Einzigartigkeit des Widerspruches fort. Das tue ich weil die Universalität der Widersprüche in wenigen Worten beschrieben werden kann weil sie doch seit Marx, Engels, Lenin und Stalin das Konzept des dialektischen Materialismus der Welt entdeckten weitgehend akzeptiert wird und sie durch diesen mit Erfolg viele historische Fragen der menschlichen Geschichte und der Natur gelöst haben" (3).

Dieser Auszug ist besonders aufschlussreich für das Problem welches wir hier stellen. Mao geht von der Schlussfolgerung aus das alles was man über die Universalität des Widerspruches sagen kann seit dessen Entdeckung durch die „großen Erschaffer des Marxismus" gesagt wurde und sie „diese Erkenntnisse mit großen Erfolg in der Praxis anwendeten". Auf diese Weise hat er dazu nichts mehr zu sagen. Das Erstaunliche, wie wir feststellen konnten, ist das trotzt allem „viele Genossen, im besonderen die Dogmatiker, bis heute nicht die Eigenheiten des Widerspruches begriffen haben". Aber, warum begreifen sie es nicht, nur weil sie Dogmatiker sind oder weil bis heute niemand erschienen ist der ihnen erklärt, wie Mao es tut, das „es genau die Eigenheit des Widerspruches ist wo die Universalität des Widerspruches liegt?" Wir neigen dazu das es das letztere ist, worauf wir die Anschuldigung des Dogmatismus auf beide Teile, „die Genossen die bis heute nicht die Eigenheit des Widerspruches begriffen haben" und die großen Meister des Marxismus-Leninismus beziehen welche sich nicht um die Erforschung dieses Themas und Bildung ihrer Schüler gekümmert haben, aber die Theorie mit Erfolg in der Praxis angewendet haben, verteilen müssen. Wie kann man diesen Widerspruch nach so vielen Fehler der Bildung und des Studiums erklären? Eines der größten Geheimnisse Mao's ist das er sich nicht mit der weiteren Erforschung diese Themas befasst welches für uns von größten Interesse ist.

Natürlich, niemand ist befähigt die große Arbeit welche Marx, Engels, Lenin und Stalin mit der Entdeckung und der Anwendung des Konzeptes des dialektischen Materialismus geleistet haben verneinen. Von Marx weiß man das er eine so wenig bekannte Sache wie zum Beispiel die Waren und die kapitalistische Produktion untersuchte. Und er war nicht sehr genau in seiner Analysis weil er doch großen Wert darauf legte zu beweisen das das das „Einzigartige" einen universalen Charakter besitzt und sich in allen Ländern ausbreiten wird.

Es ist klar das die großen Meister des internationalen Proletariats immer in ihren Analysen vom Einzigartigen oder Konkreten ausgingen, aber, im Unterschied zu Mao (später beziehen wir uns auf Stalin), sie es immer auf eine untergeordnete Ebene stellen und sie nicht zum universellen und fundamentalen Gesetz erhoben, um das Universelle in allen historischen Entwicklungen hervorzuheben. Nur auf diese Weise können in der Anwendung oder Integration, mehr oder weniger dogmatisch, seiner Prinzipien die nicht wichtigen Wesenszüge und die Charakterzüge sowie die universellen, in jedem Land gültigen, erkannt werden.

Mao richtet seine Pfeile gegen die Dogmatiker welche „ nicht begreifen das es genau die Einzigartigkeit des Widerspruches ist wo die Universalität des Widerspruches liegt". Später erklärt er im selben Text: „Die Universalität oder der absolute Charakter des Widerspruches bedeutet, erstens, das der Widerspruch in der Entwicklung jeder Sache existiert und, zum zweiten, das die Bewegung der Gegensätze vom Anfang bis zum Ende des Prozesses der Entwicklung einer jeden Sache existiert".

Das der Widerspruch universal ist, in jeder Sache existiert alle Prozesse der Entwicklung vom Anfang bis zum Ende durchläuft ist eine der fundamentalen Thesen des dialektischen Materialismus welche die Revisionisten verstecken und verdrehen wollen. Der Dogmatismus, der Echte, hat mit diese Fall nichts zu tun weil Mao seine Hilfe in Anspruch nehmen musste um die Aufmerksamkeit von seinem Eklektizismus abzulenken. Lenin, während des Studiums der Dialektik, erwähnt: "Angefangen mit dem Einfachsten, dem Ordinärsten, Gemeinsamen, etc., mit jedwelchem Vorschlag: die Blätter eines Baumes sind grün; Juan ist ein Mensch; Chucho ist ein Hund, etc. Hier haben wir bereits Dialektik [...] das Individuelle ist Universal" (4). In jeder dieser einfachen Vorlagen ist Dialektik weil mit dem Aufzeigen das die Blätter eines Baumes grün sind zeigen wir, ohne das wir es vielleicht wollen, eine gemeinsame Qualität aller Bäume auf, eine Qualität welche man nur in konkreten Bäumen finden kann weil sie doch auf andere Weise nicht existieren kann. Auf die selbe Weise, wenn man sagt das Juan ein Mensch ist, beziehen wir uns auf nichts anders als die Qualität die Juan mit dem Rest seiner Spezies identifiziert: Juan ist ein Mensch und nichts weiter. Oder so gesagt, nicht klein nicht groß, nicht blond nicht braun, nicht Arbeiter oder Bürger, weil wir doch keinerlei persönliche Qualitäten in Betracht ziehen. Chucho ist ein Hund. Es gibt viele andere Hunde die nicht Chucho heißen sondern Boby, Trotzki etc. ...und welche, zum größten Teil, verschieden Rassen angehören, unterschiedliches Fell etc. besitzen, aber sie haben gemeinsam das sie alle so Hund sind wie Chucho.

Das ist die elementare und spontane Dialektik auf welche sich Lenin bezieht, eine Dialektik die in jeder einfachen Vorlage zu finden ist. Natürlich konnte Lenin es nicht bei dieser einfachen Erklärung belassen. Er greift auf diese Beispiele zurück um aus diesen eine viel wichtigere Schlussfolgerung zu ziehen. Er sagt: „hier haben wir bereits Dialektik [...] das partikulare ist universal". Und fährt fort: „schlussfolgernd, die dialektischen Gegensätze (das Individuelle widersetzt sich dem Universellen) sind identisch: das Individuelle existiert nur in der Verbindung welche zum Universellen führt. Das Universale existiert nur im Individuellen. Alles Individuelle ist (auf eine oder andere Weise) universal. Alles Universale ist (ein Fragment, ein Aspekt oder die Essenz) des Individuellen. Alles Universale umfasst nur annähernd alle individuelle Objekte. Alles Individuelle geht unvollständig in das Universale ein. Alles Individuelle ist mit tausenden Verbindungen mit anderen individuellen Typen verbunden (Dinge, Phänomene, Prozesse, etc.)" (5)

II

Der Widerspruch ist nicht universal weil er in allen Dingen und Phänomenen von Anfang bis zum Ende existiert, sondern weil das Universelle oder Gemeinsame in jedem vom ihnen als wesentliche Essenz erhalten ist, weil doch „alles Individuelle nur in Verbindungen die zum Universellen führen" existiert. Darum sagt Lenin das „alles Individuelle inkomplett in das Universelle eingeht" und nicht anders herum, das heißt, nicht das Universelle in das Partikulare wie etwas was sich selbst genügt um zu existieren.

Es ist notwendig das hervorzuheben, weil doch, auf andere Weise, wenn man statt das Universelle zu betonen im Partikularen, den gemeinsamen Charakter der Dinge, Phänomene oder revolutionären Prozesse sucht, wir dies auf eine zweite Ebene stellen, zwei verschieden Sachen passieren können: Ersten müssen wir das Universelle vergessen und zum zweiten, nach all diesem Vergessen und der Vertiefung des Partikularen entdecken wir, das wie den universellen Gesetzen und Prinzipien die die Geburt, die Entwicklung und das Ableben aller Dinge bestimmen nicht entkommen können. Letztendlich besteht doch die Frage darin ob wir auf der Seite des universellen Fortschrittes, des Neuen welches im Laufe der Geschichte entsteht und das wir mit unserer praktischen Arbeit unterstützen oder auf der Seite des universellen Alten und abgelaufenen, mit welchen wir unausweichlich untergehen, stehen. Mao bezieht sich auf die Bedeutung der „Universalität oder den absoluten Charakter des Widerspruches" um die nationalen Besonderheiten der chinesischen Revolution und alles was sie von der sowjetischen Revolution unterscheidet hervorzuheben. Das ist richtig und es ist notwendig das öfters zu wiederholen um die Blindheit der Dogmatiker zu bekämpfen, welche nur das Universelle, zum Beispiel den Klassenkampf, sehen, ohne das Spezielle zu betrachten und deshalb unfähig sind die speziellen Formen zu erkennen welche der Kampf in jedem Land annimmt welcher durch die ökonomischen Konditionen und den Klassencharakter, wie auch durch die historischen und kulturellen Faktoren, etc.; welche eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Revolution spielen, bestimmt wird.

Die Partikularität des Widerspruches bleibt immer auf zweiter Ebene und so muss man ihn auch in seiner Beziehung mit den anderen Aspekten betrachten.

Wir sagen das, weil doch, wie wir überprüft haben, das das Universelle sich in allen Partikularitäten befindet, das Gemeinsame in allen Dingen ist und ohne welche die Eigenheit nicht existieren kann. Das ist genau das was das Universelle zum beherrschenden und hauptsächlichen Aspekt macht. Die Partikularität kann nicht aus sich selbst heraus existieren und es sind viele dieser Eigenheiten die erscheinen und verschwinden ohne das sie im Wesentlichen das Universelle beeinflussen. Im Gegenteil, probieren wir, wenn auch nur in der Fantasie, das Universelle zu eliminieren. Kann aus den Nichts etwas Eigenes entstehen? Kann das Eigene isoliert und im Vakuum überleben?

Nur aus dieser Sichtweise kann man die Untersuchung der Eigenheiten und ihrer Widersprüche angehen, weil wie wir bereits gesehen haben, das Universelle nicht alle Aspekte der Eigenheiten umfassen kann. Hier erweist sich die Wichtigkeit der Untersuchung der Eigenheiten. Über diese Frage schrieb Mao:"Jede Form der Bewegung besitzt seinen eigenen Widerspruch. Dieser Widerspruch stellt den essentiellen Unterschied der die Sache von den anderen unterscheidet."."Alle soziale Formen und alle Formen des Denkens haben, jede für sich, einen eigenen Widerspruch, eine eine eigene Essenz".

Im Vorbeigehen, als Moa an diesen Punkt anlangte, benutzte er die Möglichkeit um auf's neue gegen die Dogmatiker loszugehen welche „sich weigern die geringste Anstrengung beim Studium dieser Dinge zu tun". An dieser Meinung über die Dogmatiker haben wir nichts auszusetzen. Mehr noch, um was handelt es sich in Wahrheit? Es handelt sich, wie Mao erklärt, das man um den Widerspruch im Prozess der Entwicklung einer Sache zu entdecken muss man die spezielle Eigenschaften aller seiner unterschiedlichen Aspekte betrachten; auf andere Weise ist es unmöglich die Essenz der Prozesse zu entdecken" (6).

Wir stehen also vor zwei unterschiedliche Aufstellungen die miteinander verwandt sind:

Erste Aufstellung:

„Alle sozialen Formen und alle Formen des Denkens haben, jede für sich, ihren eigenen Widerspruch und ihre eigene Essenz."

Zweite Aufstellung:

„Um die Eigenheiten der Widersprüche im Entwicklungsprozess einer Sache zu erkennen, das heißt um die Essenz der Prozesse der Entwicklung einer Sache zu erkennen, muss man die Eigenheiten eines jeden seiner Aspekte untersuchen."

Mao verbreitet sich in Betrachtungen über den Dogmatismus und die Dogmatiker um zu zeigen das sich „Lenin auf genau das bezog als er sagte das die dem Marxismus zu eigene Essenz, die lebendige Seele des Marxismus, die konkrete Analyse der konkreten Situation ist". Natürlich werden wir hier nicht die konkrete untersuchen die in China herrschte als Mao diese Zeilen schrieb, das ist nicht Thema unserer Untersuchung. Das alles ist nicht notwendig um die Falschheit die das aufgeführte Konzept beinhaltet zu beweisen. Konkrete Analysen konkreter Situationen hat es viele gegeben. Jede Klasse hat ihre eigenen die ihrer Sichtweise der Welt und ihren Interessen entspricht.

Deshalb handelt es sich vor allem darum zu wissen vom welcher Vision oder welchem Konzept der Welt und welchem Klassenstandpunkt gehen wir aus um eine konkrete Situation zu untersuchen. Der Marxismus geht immer vom Konzept des dialektischen Materialismus und der Position der Arbeiterklasse aus. Auf andere Weise kann man, so sehr man sich auch bemüht, sich nicht aus den Klauen der Subjektivisten und Dogmatiker befreien, man bleibt ihr Gefangener oder fällt in die Mistgrube der bürgerlichen Ideologie.

Von welchen Phänomenen der Gesellschaft und welcher Denkweise reden wir? Das sind die ersten Fragen die wir beantworten müssen. Zum zweiten müssen wir klarstellen was wir unter den Eigenheiten des Widerspruches verstehen wenn wir uns auf die Phänomene der Gesellschaft und auf die Denkweise beziehen.

Marx, zum Beispiel, behandelt alle soziale Formen alle Denkweisen, im speziellen die bürgerliche, um daraus die Schlussfolgerung über den speziellen Widerspruch sowie die spezielle Essenz dieser Gesellschaftsform zu ziehen. Für Marx gibt es nicht mehr Widersprüche in dieser Gesellschaft als die die er erkennen und untersuchen konnte. Mehr noch, in seinem Studium der Geschichte, der Ökonomie, der Politik und der Kultur aller entwickelter Länder welche er untersuchte, hat Marx nur die Widersprüche gefunden die sie mit den anderen Ländern identifizieren, woraus man schließen kann das die partikularen Widersprüche und Essenzen die sozialen Formen sind welche sie von den anderen sozialen Formen unterscheiden.

Marx betrachtet nicht die sozialen Formen und Denkweisen eines jeden Landes für sich allein um auf diese Weise die Besonderheit des „konkreten" Widerspruches zu finden, wie wir klar aus der Theorie Mao's sehen können.

Und dies aus dem einfachen Grund weil solche Widersprüche und Essenzen nie existiert haben und nicht existieren könne. Das heißt nicht das nicht andere Formen der sozialen Organisation und Denkweisen, die nicht bürgerlich sind, existieren können. Zum Beispiel, China, war in der Epoche in der Mao diese Zeilen schrieb ein semifeudales und semikoloniales Land welches sich im offenen revolutionären Prozess befand. Das heißt das die Widersprüche nicht klar definiert waren, China befand sich an einem Punkt des Prozesses der historischen Entwicklung in welchen in welchen es große Teile seiner alten Widersprüche verloren hatte und damit begann die Widersprüche und Essenzen des Kapitalismus anzunehmen. China war zu diesem Zeitpunkt weder feudal noch kapitalistisch. Es befand sich in der Phase des Überganges von einer abgelaufenen sozialen Form in eine andere die schon abgelaufen war ohne sich in China durchgesetzt zu haben. Woraus folgte das man zuerst die alte feudale Form beseitigen musste um dann schnell die Phase des Kapitalismus (welche bereits zu Tode verurteilt war) zu durchlaufen damit man am Ende in die neue sozialistische Phase treten kann.

Sicher dieser komplizierte Prozess war mit vielen partikularen Widersprüchen behaftet, das kann man nicht verneinen, und die Aufgabe der Kommunisten bestand darin diese mit Hilfe der marxistischen Methode und dem marxistischen Konzept zu erkennen und zu untersuchen, ohne sich vom Dogmatismus einfangen zu lassen, ohne in die Netze des Partikularismus, der Sophisterei und des Eklektizismus zu fallen. Was ist die Besonderheit des Widerspruches? Wie müssen wir sie verstehen? Wie man verstehen kann handelt es sich um diese Wesenszüge der sozialen Formen und Denkweisen die nicht zu den vorherrschenden charakteristischen Denkweisen und sozialen Formen gehören und, in Schlussfolgerung, in der Zukunft dominieren (wie die Form des Sozialismus) oder die dazu verurteilt sind in einem kurzen Zeitraum zu verschwinden. So kann man als Besonderheit auch, nicht das individuelle Universelle, sonder das was außerhalb des universell bestimmenden bleibt.

Nun gut, diese Ausnahmen welche in der Realität als mittelbare Kettenglieder in der Umwandlung einiger Formen in andere der Bewegung oder unterschiedlicher Qualität auftreten, können nicht, auf Grund ihrer eigenen Natur, die Essenz oder den besonderen Widerspruch einer sozialen Form darstellen; was sie aber darstellen können ist eine „besondere" Form der Denkweise. Mit dem Denken weis man was passiert: es ist nicht nur fähig die Realität mehr oder weniger exakt widerzuspiegeln sondern kann auch fliegen und, wie auch nicht, sich verlieren! Wie kann eine solche Kategorie des Überganges, wenn man sie so benennen kann, als Grundlage, als Basis, für eine Analyse welcher vorgibt marxistisch, wissenschaftlich, dialektisch, zu sein, dienen?

Wenn die Thesis Mao's richtig ist muss man so viele soziale Formen und Denkweisen in Betracht ziehen wie Länder in dieser Welt existieren. Was er als eine soziale Form oder einen Widerspruch betrachtet ist auf keine Weise ein solcher. Der Marxismus erkennt nur die Existenz von fünf großen sozialen und ökonomischen Formen im Verlauf der Geschichte: den primitiven Kommunismus (urkommunistisch), der Sklaverei, dem Feudalismus, den Kapitalismus und den Kommunismus. Auch erkennt er die Existenz von dazwischen liegenden Gliedern der Kette der Entwicklung an. Diese Formen erlauben den Übergang zum Sozialismus aber sie können auch zu eine zeitweiligen Rückfall in alte soziale Formen führen, was in China anderen Ländern passiert ist. In keinem Fall, abhängig von der Epoche oder dem Grad der Entwicklung der sozialen Produktivkräfte, kann diese Epoche des Überganges lange dauern und sie kann auch nicht auf Grund der historischen Kräfte und Einflüsse stabil bleiben. Aus diesem Grund ist es unmöglich „in ihnen einen besonderen Widerspruch oder Essenz aufzustellen" Eine andere Akzeptanz des Besonderen, in Opposition zum Universalen, (welches, wie wir gesehen haben, auf eine oder andere Wiese im Besonderen enthalten ist) ist die die sich auf den spezifischen Charakter, dem qualitativen Unterschied, aller Dinge und Phänomene bezieht, weil doch jedes eigene Ding oder Phänomen seine besonderen Widersprüche besitzt durch welche es sich von den anderen unterscheidet. Hier muss man klar die sozialen Widersprüche von den denen im Tierreich, der Pflanzenwelt oder der mineralischen Welt trennen.

Eine Besonderheit (und gleichzeitig Universell innerhalb seiner eigenen Natur) ist, zum Beispiel, des Studium der nicht animierten Materie, von den Sternen bis zu den Elementarteilchen. Eine andere Besonderheit ist das Studium del Lebens, von der DNA bis zum Gehirn des Menschen. Eine andere ist das Studium der sozialen Form der Bewegung. Diese alles sind Zweige des partikularen Studiums der Wissenschaft und können als Besonderheiten getrennt studiert werden, aber sie sind qualitativ unterschiedlich und ihre Bewegungen und Übergänge folgen eigenen Gesetzen oder Widersprüchen und auch ihren eigenen Prozessen. Innerhalb jeder dieser Formen der Bewegung gibt es ein Unzahl von Dingen die anderen Gesetzen , Qualitäten oder Widersprüchen folgen. Unabhängig davon sind sie abhängig von dem selben generellen Gesetzen welche ihre Zugehörigkeit zu einem dieser großes Bereiche (Physik, Biologie, etc.) bestimmen. So hat die Form der Bewegung die wir als „Soziale Bewegung" kennen ihre eigenen Gesetze welche sie von anderen unterscheiden. Das selbe kann man über das Denken des Menschen sagen.

Mao bezieht sich auf alle diese verscheidenen Widersprüche, unterstreichend das, zum Beispiel, aus einem Ei entsteht eine Henne entsteht, aber ein Stein kann niemals ein Ei legen. Aus einem Stein kann nur ein anderer kleinerer Stein oder Staub entstehen, damit kann man im besten Fall ein Korn ernähren welches die Henne ernährt welche Eier legt. Aber aus diesem Ei kann niemals ein Stein entstehen weil doch beide Formen der Bewegung der Materie durch unterschiedliche Gesetze bestimmt sind und sie auch unterschiedliche Qualitäten besitzen. Innerhalb jeder dieser Formen der Bewegung existiert eine Unzahl der besonderen Formen welche nicht, oder nur sehr langsam, diese modifizieren. Aber die Trennung zwischen der einem und der anderen Qualität oder Eigenschaft ist nicht absolut, weil doch in Realität einige aus den anderen hervorgehen oder sich in ihr Gegenteil umwandeln (die Geburt des Leben aus anorganischer Materie ist etwas was die Wissenschaft seit langer Zeit bewiesen hat). Aus dem Ei kann kein Stein entstehen, aber wer kann die Existenz von versteinerten Kalk in der Schale und im inneren des Ei's verneinen? Weiter, woraus zieht die Pflanze oder das Korn welches die Henne ernährt ihre Nährstoffe, wenn nicht aus der Erde, den Mineralien, dem Wasser und dem Licht? Auf jedem Fall, woran wir nicht zweifeln dürfen -wie uns die historische Erfahrung gezeigt hat- ist das aus den semifeudalen und semikolonialen Ei die kapitalistische Henne oder der sozialistische Hahn entstehen kann, das heißt essenziell unterschiedliche Formen der sozialen Organisation.

III

„Was wir in China tun, entspricht das den ökonomischen Gesetzen welche in diesem Land vorherrschen? Diese Problem verdient es untersucht zu werden.

Wie es mir scheint reicht es aus wenn das chinesische Model mit mit der Essenz der ökonomischen Gesetze Chinas übereinstimmt." Dieser Kommentar Mao's fasst die bereits studierten Positionen zusammen, aber befasst sich diesmal mit dem Aufbau der sozialistische Ökonomie. Heißt das etwas das die Gesetze des Aufbaus des Sozialismus für jedes Land unterschiedlich sein müssen? Wie wir oben gelesen haben darf kein Zweifel daran bestehen (Übereinstimmung des chinesischen Modelles mit den ökonomischen Gesetzen Chinas). Mehr noch, was sind diese ökonomischen Gesetze Chinas? Mao betont die Notwendigkeit des Studiums dieser Probleme aber er bezieht sich im Moment nur auf einige gut bekannte ökonomische Gesetze.

Mao zitiert die Arbeit Stalins:"Man sagt das eine harmonische Entwicklung (proportionale) der Ökonomie in unserem Land es der macht der Sowjet's erlaubt die existierenden ökonomischen Gesetze zu zerstören und Neue zu erschaffen. Das ist total falsch. Man kann darf nicht unsere Jahres- und Fünfjahrespläne mit den objektiven harmonischen Entwicklungen der Ökonomie unseres Landes verwechseln". „Dieser Abschnitt -zeigt Mao- ist das Zentrum des Problemes". „Das will sagen (Mao fährt mit dem Zitat Stalins fort) das das Gesetz der harmonischen Entwicklung der Ökonomie es unseren entsprechenden Organisationen erlaubt die soziale Produktion richtig zu planen. Aber man darf nicht die Möglichkeit mit der Realität verwechseln.

Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Um die Möglichkeit in die Realität zu verwandeln muss man dieses ökonomische Gesetz studieren, es beherrschen, man muss aus der Kenntnis der Sache heraus lernen und diese ausnutzen, man muss Pläne aufstellen die exakt die Forderungen dieses Gesetze widerspiegeln. Man kann nicht sagen das unsere Jahres- und Fünfjahrespläne die Forderungen dieses Gesetze widerspiegeln." Mao kommentiert dieses Zitat um abzuschließen: „Theoretisch, was Stalin in diesem Abschnitt sagt ist richtig. Aber studiert nicht sehr genau dieses Problem und entwickelt es nicht auf sehr klare Weise. In der Sowjetunion gibt es keine simultane Entwickelt der großen, mittleren und kleinen Betriebe, wie es auch keine simultane Entwickelt der Regionen, der zentralen Macht oder der Industrie und der Landwirtschaft gibt. In jedem dieser Bereiche laufen die Sowjet's nicht mit zwei Beinen [...] Wir haben auch nicht die objektiven Gesetze ausreichend studiert um auf diese zu stützen und zum Schluss spiegeln unsere Pläne auch nicht wieder".

Aufbauend auf Stalin, und nicht aus Zufall, besteht dieses Problem in der Identifizierung der ökonomischen Gesetze der harmonischen Entwicklung der Jahres- und Fünfjahrespläne; das heißt die Möglichkeit der Planung welche der Sozialismus erlaubt, mit den realen Ergebnissen, was zwei total unterschiedliche Sachen sind. Aus diesem Grund ruft Stalin zum Studium dieses Gesetzes auf um es zu beherrschen und zu lernen wie man es benutzt „um Pläne zu erstellen die die Forderungen erfüllen die dieses Gesetz fordert". Stalin spricht von nichts anderen als dem Gesetz der sozialistischen ökonomischen Planwirtschaft, der Unkenntnis dieses Gesetzes, der Notewendigkeit Pläne zu erstellen die es wiederspiegeln, etc. Konnte er dieses Problem besser studieren und klarer ausdrücken?

Das werden wir später noch überprüfen, im Moment, wo wir sicher sind das Mao nicht diese Sicht, obwohl er sie aufzeigt und sich aufhält um sein Nichteinverständniss auszudrücken, teilt, sagen wir das genau das das Zentrum des Problemes ist, von diesem hat er unsere Aufmerksamkeit zu anderen, nebensächlichen Fragen, wie zum Beispiel der simultanen Entwicklung, umgelenkt, um Abzuschließen das „ wir auch nicht genügend diese Gesetze studiert haben um uns auf sie zu stützen und am Ende konnte unsere Arbeitspläne auch nicht perfekt diese Gesetze wiederspiegeln". Wie kann man bestätigen das Stalin diese Probleme nicht ausreichend studiert hat und im selben Moment eingestehen „das auch wir sie nicht richtig studiert haben...."?

Hier gibt es zwei mögliche Erklärungen. Erstens: Wir haben nicht ausreichend studiert, aber immer noch besser als Stalin, was uns erlaubt seine Ideen der Entwicklung , welche nicht seht klar sind, zu kritisieren.

Zweitens: Wenn auch Mao am Anfang sagt das das Zentrum des Problems die Konfusion zwischen den Jahres- und Fünfjahrespläne und dem objektiven Gesetz der harmonischen Entwicklung ist, denkt er das es andere Probleme und objektive Gesetze sind und somit andere Pläne die man durchführen muss. Das ist der Schlüssel zur Lösung dieser kleinen Verknotung.

Stalin spricht vom „objektiven harmonischen Gesetz der Entwickelt der Ökonomie des Landes", während Mao eine eigenartige Kehrtwendung durchführt.

Er stellt uns die objektiven Gesetze und vergisst die harmonische Entwickelt zu erwähnen. Und wenn er von den Plänen spricht tut er das nur um zu sagen das sie nicht die objektiven Gesetze wiederspiegeln. Es ist bekannt das man in China begann das sowjetische Model zu imitieren. Worum es sich handelt ist, das man dieses Model, was auch in der UDSSR nicht funktionierte, aufgeben muss um ein chinesisches Model aufzubauen, aufbauend nicht auf die objektiven Gesetze der harmonischen Entwicklung der sozialistischen Ökonomie, sondern auf einige Pläne welche einige Gesetze wiederspiegeln die nicht einmal sozialistisch sind.

Mao kritisiert das es in der UDSSR keine „simultane Entwicklung der großen, mittleren und kleinen Betriebe, wie auch der Gebiete, der Zentralgewalt der Industrie und der Landwirtschaft gegeben hat". Das wird das chinesische Modell der Entwicklung sein ! Aber direkt nach der Analyse der realen Bedingungen, der ökonomischen und sozialen wie auch der politischen und internationalen diese Landes der Sowjets kurz nach der Revolution,bemerken wir die Unmöglichkeit der simultanen Entwicklung aller dieser Sektoren weshalb die Macht der Sowjets gezwungen war zwischen der Entwicklung der Schlüsselpositionen der Ökonomie und der Stärkung der zentralen Macht oder dem Sterben der Revolution zu entscheiden. Für die Arbeiter der UDSSR gibt es kein anderes Model als dieses, man muss nicht nur ihre Rückständigkeit in Betracht ziehen, sonder auch das Fehlen der technischen und finanziellen Hilfe welche ihnen nur die proletarische Revolution in den entwickelten Ländern des Westens geben konnte. Wie kann man diese Sektoren simultan entwickeln ohne die Einfuhr von ausländischen Kapital und die Entwicklung des Bürgertums zu erlauben? In diesem Aspekt befand sich China in einer anderen Situation weil sie doch mit der Hilfe der Sowjetunion rechnen konnte. Aber das Problem was sich stellte ist nicht viel anders, man kann auch sagen das sich dieses Problem in vielen anderen Ländern zeigen wird und deshalb ist es notwendig es zu verstehen.

Es handelt sich, wie Stalin feststellte, um das Problem der Zweiteilung der Produktionsmittel. Ein Teil ist im staatliche Besitz oder im Besitz des ganzen Volkes, der andere ist im Besitz der Kollektive der Arbeiter. Das beinhaltet die Produktion und den Austausch der Waren sowie der den Privatbesitz der persönlichen und familiären Gebrauchsgüter, was bedeutet das im Sozialismus die Produktionsmittel nicht als Privatbesitz betrachtet werden dürfen, das heißt sie dürfen nicht in das Privateigentum übergehen und damit können sich nicht zur Ausbeutung der Arbeit benutzt werden. Das stellt uns vor das Problem des Auftretens des Wertgesetzes und der Festlegung der Preise im Sozialismus. Betrachten wir das Konzept Stalins:

„In unserem Regime der Produktion können die Produktionsmittel auf keiner Weise als Waren betrachtet werden. Warum spricht man dann vom Wert der Produktionsmittel, ihren Kosten, ihren Preisen, etc.? Aus zwei Gründen:

Erstens: Es ist Notwendig für die Berechnung, um zu sehen ob die Betriebe rentabel sind [...] Zweitens: es ist Notwendig um, im Interesse des Aushandelns, die Produktionsmittel an ausländische Staaten zu verkaufen. Hier, in dieser ausländischen Sphäre, und nur hier, sind unsere Produktionsmittel Waren die man verkauft (7).

Das ist das selbe Problem wie das das sich in Cuba im Jahre 1963 stellte. Es bezieht sich auf die Auseinandersetzung Ernesto „Che" Guevaras mit den Revisionisten im Wirtschaftsministerium auf Grund „der Kosten der Produktion als Basis der ökonomischen Analyse der Betriebe in Verbindung mit dem System der Kostenvoranschläge". In dieser Diskussion zeigte sich Che viel stalinistischer als maoistischer und noch weniger fidelistisch: „Unser Konzept der Ökonomie betrachtet das Produkt als ein langsames internes fliesen während der Durchschreitung aller Schritte welche der sozialistische Sektor tun muss um es in eine Ware zu verwandeln, was nur passiert wenn man das Eigentum überträgt. Diese Übertragung findet statt wenn das Produkt den staatlichen Sektor verlässt und in den Besitz des Benutzers übergeht" (8).

Che sagt nicht das die Produktionsmittel in Privatbesitz übergehen müssen; er bezieht sich auf den Benutzer nicht als Hersteller der Waren sondern als Verbraucher; er bezieht sich auf den Nutzwert der Waren und nicht auf ihren Handelswert, weil doch im Sozialismus der ökonomische Sektor des staatlichen Besitzes nicht nur vom Wertgesetz abhängt, sondern wie Stalin zeigt, von dessen Steuerung durch die sozialistische Planwirtschaft". Der fundamentale Fehler der Genossen Sánina und Vénzher ist das sie nicht die Rolle und die Bedeutung des Handelskreislaufes im Sozialismus begreifen, sie begreifen nicht das das unvereinbar ist mit dem Übergang des Sozialismus zum Kommunismus ist. Sie denken das der Handelskreislauf keine Barriere für diesen Übergang ist. Das ist ein großer Fehler der durch ein Nichtbegreifen des Marxismus entsteht" (9).

Mao ist mit dem Gesetz der sozialistischen Ökonomie, welche Stalin verteidig, nicht einverstanden, im Gegenteil, er schlägt vor das einige Produktionsmittel in Privatbesitz übergehen müssen. „Die Existenz der zwei Systeme des Besitzes stellt den Hauptbestandteil der Handelproduktion dar" und wenn dies richtig ist das „letztere auch Verbindung mit den Produktivkräften besitzt", darf man in keinem Moment das Gesetz der sozialistischen Planwirtschaft, aufbauend auf die neue Form des Besitzes, aus den Augen verlieren, Formen welche nichts mit den alten kapitalistischen Gemeinsam haben und im offen Widerspruch dazu stehen. Das macht das „der Austausch sich nicht auf der Basis der Waren vollzieht", und wenn nur in begrenzten Bereichen und auf kurze Zeit. Was man auf keine Fall zulassen kann das sich dieser Austausch im sozialistischen System vollzieht. Wenn man dies erlaubt lässt man unter der sogenannten „sozialistischen Ökonomie des Marktes" die Tür offen für die Restauration des Kapitals. Diese Thesis wurde von Bujanin in den 30iger Jahren und noch heute von den Bordiguisten verteidigt, eine Theorie die Chruschtschow direkt in die Praxis umsetzte. Um sich zu bereichern!!

Dieses Konzept baut auf der Thesis auf das es möglich ist den Mark und einige Schlüsselposition in den Händen der Arbeiterklasse zu erhalten, in einer Insel die umgeben ist von kleinen und mittleren Privatökonomien und einem Weltmarkt der von den großen imperialistischen Ländern beherrscht wird, ohne das man davon infiziert wird und mit dem sogenannten „sozialistischen ökonomischen Markt" die Restauration des Kapitalismus und der imperialistischen Monopole herbeigeführt wird.

Um ihre Argument zu bestätigen habe die Revisionisten immer auf betrügerische Weise auf Lenin zurückgegriffen, sie versuchen die „Neue politische Ökonomie" (NPÖ), von Lenin vorausgesagt und als Rückschritt betrachtet, als Argument für das Privateigentum und den freien Handel zu benutzen. Auf diese Weise erlaubt man den Rückgang zur kleinen und mittleren Produktion welche die Basis für die Konzentration des Kapitals und die Einführung des Kapitalismus darstellen. Das ist das Model der Entwicklung das sie uns als Gegengewicht zu dem sowjetischen Model Stalins und dem kommunistischen von Marx, Engel und Lenin anbieten.

Mao führt ein Zitat Stalins an wo dieses Problem klar dargestellt wird: „Hier zeigt sich das sich Engels auf die Länder bezog wo der Kapitalismus und die Konzentration des Kapitals ausreichend entwickelt sind um die Produktionsmittel zu enteignen aus ihnen Volkseigentum zu machen. Schlussfolgernd sagt Engels das man in diesen parallel zur Sozialisierung der Produktionsmittel den Warenhandel unterdrücken muss. Und das ist richtig (10). Stalin , in Anwendung der marxistisch-leninistischen Prinzipien, unterstützt die Unterdrückung des Privateigentums an den Produktionsmitteln in den weniger entwickelten Ländern nicht durch die bloße Unterdrückung des Warenproduktion, sondern durch die Warenproduktion ohne den Privatbesitz der Produktionsmittel, ohne Ausbeuter und kapitalistische Händler. Das heißt es handelt sich nicht um die Unterdrückung der Warenproduktion sondern um die der kapitalistischen Warenproduktion, weil sich doch der Austausch nicht mehr durch die Waren vollziehen kann sondern durch einen Plan der den Volksmassen dient. Das ist das Gesetz des Sozialismus, welches das sozialistische System auf grundlegende Weise vom kapitalistischen System unterscheidet.

Mao verstand nicht dieses Problem und hat auch Lenin und Stalin falsch interpretiert. Er sagt in einem seiner Kommentare zu den Arbeiten Stalins: einigen wollen nicht die Warenproduktion. Damit liegen sie falsch. Was diese Problem betrifft müssen wir auf Stalin zurückgreifen welcher sich wiederum auf Lenin bezieht. Letzterer sagte das man alle Kräfte in die Entwicklung des Handels legen muss. Wir aber sagen das man alle Kräfte in der Entwicklung der Industrie, der Landwirtschaft und des Handels konzentrieren muss". Warum beschränken sich Lenin und Stalin auf den Handel? Weil sie die Produktion und den Warenhandel vom Besitz der Produktionsmittel trennen, im Gegensatz zu Mao der die Entwicklung der Industrie, der Landwirtschaft und des Handels als ein System betrachtet welches nicht das Privateigentum und den Austausch durch Waren ausschließt.

Stalin verwirft dieses Konzept als antisozialistisch, und in Bezug auf die Rolle der Warenproduktion im allgemeinen sagt er: „man kann die Warenproduktion nicht als etwas unabhängiges betrachten welches sich selbst genügt, als etwas was unabhängig ist von den Bedingungen des es umgeben. Die Warenproduktion ist älter als die kapitalistische Produktion selbst. Sie existierte im Feudalismus und diente diesem Regime und, trotzt das sie einige Bedingungen für die Einführung des Kapitalismus schuf, führte sie doch nicht zu ihm." (11). „Diese Behauptung -sagt Mao- ist ein wenig gezwungen. Die Warenproduktion führt nicht zum Kapitalismus".

Dieser scheinbare Widerspruch zwischen dem Text Stalins und den Ausführungen Mao's zeigt uns das dieser nicht dir Thesis Stalins und Lenins verstanden hat. Die Warenproduktion ist älter als die kapitalistische Produktion selbst und, trotzt das sie einige Bedingungen für die Einführung des Kapitalismus schuf, führte sie doch nicht zu ihm. Das sagt Stalin weil er weis das um die kapitalistische Produktionsweise einzuführen muss man zwei grundlegende Bedingungen erfüllen: Der Besitz der Produktionsmittel durch die kapitalistischen Besitzer und die Existenz eines Proletariats welche nicht diese Mittel besitzt und seine Arbeitskraft an den Kapitalisten verkaufen muss. Unter diese Bedingungen, und darum handelt es sich hier, führt die Warenproduktion zur Einführung des Kapitalismus, das heißt das die Thesis Stalin nicht gezwungen erscheint. Aber Stalin geht noch weiter und fragt: „warum kann nicht auch die Warenproduktion auf bestimmte Zeit unserer sozialistischen Gesellschaft dienen ohne zum Kapitalismus zu führen? Das ist der Schlüssel zu diesem Thema. Es handelt sich um eine Warenproduktion ohne Privateigentum der Produktionsmittel und ohne Einflussnahme der Kapitalisten in einer „bestimmten Epoche" unserer „sozialistischen Gesellschaft". Mao erscheint das richtig und er bestätigt das „ wenn man die Kapitalisten eliminiert kann man die die Warenproduktion unwahrscheinlich Entwickeln" was auf keine Fall einhergeht mit dem Vorschlag einen Teil der Produktionsmittel in Waren zu verwandeln und das sich der Austausch durch die Waren vollzieht.

Im ersten Fall benutzen wir die Warenproduktion um zum Kommunismus zu schreiten, das heißt zur Unterdrückung der Waren und alles was mit ihnen Verbunden ist, im speziellen das Wertgesetz, der Warenhandel auf Basis der Produktionskosten, die Kompetenz etc., wogegen im zweiten Fall wir in Richtung Kapitalismus und alles damit verbundenen ökonomischen Gesetzen und sozialen Beziehungen. "Aus diesem Grund -schließt Stalin- ist unsere Warenproduktion keine gewöhnliche, sie ist eine Warenproduktion ohne Kapitalisten die man sehen muss als eine Produktion der Kollektive und die sich in der Sphäre der persönlichen Konsumgüter bewegt und die sich auf keine Weise in eine kapitalistische Produktion verwandeln darf und muss zur Stärkung und Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft beitragen" (12).

Aber Mao ist damit nicht einverstanden und trägt diese Polemik in den Bereich der Umwandlung des Systems des Eigentums, mit welchem es eng verbunden ist, um zu sagen „das Stalin es vermeidet eine Antwort auf dieses Problem zu geben", wenn, in Wirklichkeit, das die einzige sozialistisch, marxistische Antwort ist die man geben kann: die der Entwicklung der Produktion und deren Konzentration in den Händen des Staates (der ganzen Gesellschaft) um am Ende das Gesetz der sozialistischen Planwirtschaft erfüllen zu können. Wenn wir im Gegen teil davon ausgehen das „die Warenproduktion sich nicht in der Sphäre der Konsumgüter bewegt" und „das einige Produktionsmittel auch in den Bereich der Waren gehören", formen wir damit nicht ein Modell der Entwicklung des Kapitalismus?

Mao glaubt hier einen Widerspruch gefunden zu haben: „wenn man die landwirtschaftlichen Güter als Waren betrachtet, aber nicht die der Industrie, wie kann man sie dann austauschen?" Aber die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: Stalin betrachtet die Produktionsmittel als nicht handelbar, aber nicht die Konsumgüter welche die Industrie produziert. Oder ist es das die Bauern nicht dies Güter brauchen, unter welchen sich auch ihre Werkzeuge befinden? Mehr noch, unter Produkten der Landwirtschaft, nicht alle sind Waren, und einige kann man direkt oder mit Hilfe des Staates austauschen um sie in der Produktion zu benutzen.

Dieser Austausch ist die Basis auf der sich die Allianz zwischen Arbeiter und Bauern aufbaut und welche es erlaubt die Produktion zu steigern und im selben Moment den Aufbau neuer sozialer Beziehungen die besser mit der Entwicklung der Produktivkräfte einhergehen um, durch den Klassenkampf und Umformungen im Bereich des Überbaues, die Phase des Kommunismus in welcher alle Formen des Privateigentum und des der Kollektive, um einen einzigen Volksbesitz überzugehen. Damit verschwindet auch die Warenproduktion und die Klassenteilung der Gesellschaft, worauf der Staat als spezielles Organ der Unterdrückung einer Klasse durch die andere als solcher verschwindet und nur noch Administrativen Zwecken dient. Das ist das einzige Model und der einzige Weg zum Sozialismus, es gibt keine anderen Weg und kein anderes Modell.

Die Anerkennung der Universalität dieses Weges will nicht heißen den man ihm in allen Länder auf gleiche Weise folgen muss. Die Anerkennung der Identität der prinzipiellen und fundamentalen Wesenszüge der proletarischen Revolution in allen Ländern bedeutet, für uns, uns dem Revisionismus, in welcher nationalen Form er auch immer auftritt, entgegen zu stellen. Über diese Eigenheit stellte Mao in einem seiner Werke eine Frage die sehr zurecht kommt: „Warum siegte das Proletariat zuerst im Russland?" und hier die Antwort: „Am Anfang des 20igsten Jahrhunderts wechselte das Zentrum der Revolution nach Russland und es entstand der Leninismus, Weiterentwicklung des Marxismus. Ohne den Leninismus konnte die russische Revolution nicht siegen [...] Wenn es keinen Kampf zwischen den Bolschewiki und den Menschewiki, nicht den Kampf gegen den Revisionismus in der 2.

Internationale gegeben hätte, währe es unmöglich das die Oktoberrevolution gesiegt hätte." Das ist eine Beobachtung die uns absolut richtig erscheint.

Wie es auch die folgende Mao's ist: „Der Sieg der proletarischen Revolution erreicht man nicht nur in den Ländern mit einem sehr hohen Niveau der kapitalistischen Entwicklung." Eine andere Betrachtung erfordert die folgende Meinung Moa's: „Es ist sehr schwierig dir Revolution und den Aufbau des Sozialismus in den westlichen Ländern durchzuführen, weil doch in diesen Ländern der Einfluss des Bürgertums sehr stark ist und sie in sich in alles infiltriert haben. In China existiert das Bürgertum erst seit 3 Generationen, während es in Ländern wie Frankreich oder England seit dutzenden von Generationen existiert [...] aus diesem Grund folgt die englische Arbeiterklasse nicht der Kommunistischen Partei sondern der Arbeiterpartei. Lenin sagte: 'um sorückständiger ein Land ist um so schwieriger ist sein Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus'. Aus heutiger Sicht ist diese Theorie nicht richtig. In Wirklichkeit, um so mehr rückständig ist ein Land, um so einfacher -und nicht schwieriger- erscheint der Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus. In Wahrheit, je ärmer der Mensch ist des mehr will er die Revolution". Das erklärt aber nicht warum Länder wie Indien, auch wenn sie hunderte Millionen von Armen besitzen, die Revolution nicht durchgeführt haben. Die frage bleibt somit die selbe wie vorher: die Revolution ist einfacher den in den armen rückständigen Ländern durchzuführen, aber schwerer zu beenden in vergleich zu den entwickelten Ländern wo sie schwerer zu beginnen ist, aber wenn sie erst einmal angefangen hat ist sie meistens nicht mehr aufzuhalten und aufbauend auf die Beobachtung Mao's kann sie entscheidende Hilfe an andere Länder geben.

Mao stellt nicht in Rechnung das die Revolution in den semikolonialen Ländern seit Jahrhunderten aussteht, aber wenn sie durchgeführt wird wird es nicht ein proletarische Revolution sein. Diese Revolution wird eine demokratische sein welche sie aus ihrem Elend, der Unterdrückung reißt, eine Sache die man im Kapitalismus nicht mehr tun kann. Es handelt sich darum den Weg den die Geschichte aufzeigt ohne große Unterbrechung zu folgen. Darum ist die demokratische Revolution in diesen Ländern so leicht. Aber die Weiterführung dieses Weges bis zum erreichen des Kommunismus.... das ist eine andere Sache für die man die Revolution in den am weitesten entwickelten kapitalistische Ländern braucht. Das ist wirklich schwierig, aber, aufs neue, das ist der Weg... es gibt keinen anderen.

Die Theorie Mao's über die „Besonderheit des Widerspruches" antwortet auf eine Sicht der Realität und eine konkreten Moment im Prozess der chinesischen Revolution, welche in diesem Moment Erfolg hatte, aber in ihrem Schoß eine großen Widerspruch trug welcher sich mit der Zeit verschärfte und sie in einen Gegesatz verwandelte, den man nicht mehr als sozialistisch oder kommunistisch bezeichnen kann. Das haben die chinesischen Revisionisten benutz um ihre konterrevolutionären Thesen aufzubauen. Das will sagen das am beginn der Revolution diese Theorie revolutionär war, was Mao erlaubte wesentliche theoretische und praktische Beiträge zu leisten. Es ist später, in der Phase des Überganges und dem Aufbau des Sozialismus, wenn diese Theorie beginnt ihre großen Fehler zu zeigen. Trotz dem wurden die Fehler weder von Mao noch von PCCH korrigiert. Nur so kann man die Wechsel Mao's von links nach rechts erklären und am Ende standen seine Gefolgsleute unbewaffnet vor den Rechten welche diese Fehler ausnutzten um an die Macht zu kommen und ihre konterrevolutionären Pläne auszuführen. Zu all diesem trug sicher auch die „Steifheit" Stalins bei, aber im besonderen die Attacken und die Politik die die sowjetischen Revisionisten, wie Chruschtschow und Breschnew, den chinesischen Kommunisten aufzwingen wollten. Mao kritisierte diese Linie und lies sie sich nie aufzwingen, er zeigte auf was sie in Wirklichkeit ist: eine Linie des Kapitulierens vorm Imperialismus und die Restauration des Kapitalismus. Mao verteidigte auch Stalins und versuchte die Erfahrungen der sowjetischen Revolution, nach ihrer Analyse und dem Beginn der großen sozialistischen Kulturrevolution, an die Bedingungen in China anzupassen, was man als eine der größten Leistungen Mao's betrachten darf.

Aber nicht einmal diese wichtige revolutionäre Massenbewegung und die Lehren welche sie bereitstellte konnte die Fehler und den politischen Ballast aufwiegen den die PCCH seit Jahren hinter sich her schleppte. Das beweist sich dadurch das die Restauration des Kapitalismus in China nicht verhindert werden konnte. Das dieses Phänomen auf Grund vieler Faktoren; wie historische, ökonomische, politische, ideologische, kulturelle, etc.; entstand, daran darf es keinen Zweifel geben. Nach unserer Meinung sind die wichtigsten die ideologischen Faktoren. Außerdem hat Mao nicht nur die aufgeführten Fehler begangen, er hat sie auch nicht rechtzeitig zu korrigieren gewusst, man kann versichern das er Gefangener der Fehler war, was den Revisionisten erlaubte sich Mao's, eine Teil seiner Arbeit bedienen um den anderen Teil herabzuwürdigen, ihn als „links" zu bezeichnen. Die Umstände entwaffneten seine Anhänger, schon zu seinen Lebzeiten, sie blieben ohne Macht und isoliert, der Gnade der rechten chinesischen Konterrevolutionäre ausgeliefert.

Auf der anderen Seite, ist die Kritik Mao an Stalins Theorie über das Problem der Identität oder der Einheit und dem Kampf der Gegensätze, dem wichtigsten Gesetz der Dialektik, wohl bekannt. In dieser Kritik tauchen die beiden Aspekte getrennt auf. Dies Kritik, die wir immer als gerecht empfunden haben, muss auf's Neue analysiert werden. Auch sind die Referenzen Mao's auf das Misstrauen Stalin gegenüber der Politik der PCCH bekannt.

Alles das rechtfertigt Mao mit der Steifheit in Stalins Denken, und vieles in dieser Beobachtung ist richtig. Aber, eine Sache ist die Steifheit des Denkens welche zu großen Fehlern führen kann und eine andere, grundverschiedene, die anfänglichen Fehler Mao's welche die Basis dieses Misstrauens Stalins an den revolutionären Prozessen in China sind. Die Tatsache, wie Mao eingestand, das dieses Misstrauen erst im Jahre 1950 als sich China direkt der Aggression der USA in Korea widersetzte verschwand, ist ein klarer Indikator der grundlegenden Ursache diese Misstrauens, welches sich später durch die Politik die die chinesischen Revisionisten in Bezug auf die USA und das neue bürgerliche Russland als richtig erwies.

Natürlich kann man Mao nicht diese Politik zuschreiben und noch weniger das er zur Restauration des Kapitalismus in China beigetragen hat, wie man auch Stalin nicht den Verrat am Sozialismus und dem Internationalismus vorwerfen, welchen Chruschtschow, Breschnew und Genossen durchführten. Das Problem was uns beschäftig ist ein anderes: Es handelt sich um ein Nichteinverständniss im Schoße der kommunistischen Bewegung, ein Nichteinverständniss auf Grund der Vielfalt der Bedingungen und dem unterschiedlichen Grad des Verständnisse der marxistisch-leninistischen Theorie, wenn auch man sagen muss das, wie es fast immer passiert, das es die revisionistischen und imperialistischen Feinde waren, die am Ende, diese zu ihren eigen Vorteil nutzten.

Quellen:

(1) Mao Zedong: „Text welcher in der zweiten Session des VIII. Plenum des ZK der PCCH diskutiert wurde"
(2) Lenin: „Philosophische Hefte"
(3) Mao Zedong: „Über den Widerspruch"
(4) Lenin: „Über das Problem der Dialektik" Philosophische Hefte Gesamte Werke Band 29
(5) Ibidem.
(6) Mao Zedong: „Über den Widerspruch"
(7) Stalin: „Antwort an den Genossen Aleksander Ilich Noetik"
(8) Ernesto Guevara: „Gedanken über die Kosten"
(9) Stalin: „Antwort an die Genossen A.V. Sánina und V.G. Vénzher"
(10) Stalin: „Problem der sozialistischen Ökonomie in der UDSSR"
(11) Ibidem
(12) Ibidem

(*) Jedes Konzept Mao dreht sich um die einseitige Sichtweise des Widerspruches was immer dazu führt von „der unmittelbaren Realität" auszugehen und andere wichtige Faktoren der Entwicklung aus den Augen zu verlieren. Aus diesem Grund muss man betonen das, wenn auch das Gesetz des Widerspruches das wichtigste der Dialektik ist, kann man diese nicht auf nur dieses eine Gesetz reduzieren. Engels definierte die Dialektik als die Lehre "der Gesetze welche die Bewegung und Entwickelt der Natur, der menschlichen Gesellschaft und des Denkens bestimmen" („Anti-Dühring") Das erlaubt das man ständig von einer globalen Sicht, welche die Dinge in ihrer Gesamtheit betrachtet, ausgeht um die konkreten Dinge zu untersuchen. Im anderen ist es wahrscheinlich das wir die Richtung verlieren und uns irren. Das ist es was Lenin erklärt wenn er sagt: „Das Fokussieren des Geistes (menschlich) auf eine bestimmte Sache, bei erstellen einer Kopie der Sache, ist keine unmittelbare, einfache Sache, keine tote Widerspiegelung in einem Spiegel, sonder eine komplizierte, sich im Zickzack bewegende Tat, welche die Möglichkeit einschließt das die Phantasie uns vom Leben abbringt; mehr noch, die Möglichkeit der Umwandlung. Weil doch, eingeschlossen in der einfachsten Verallgemeinerung, in der elementarsten generellen Idee, sich ein bestimmtes Teilchen der Phantasie befindet" (Philosophische Hefte")